Arbeitsfelder

Jedes Lebenswerk stellt eigene Fragen — ob Vorlass, Nachlass, private Sammlung oder Unternehmensbestand.

Ich entwickle individuelle Konzepte für Dokumentation, Ordnung, Digitalisierung und langfristige Sichtbarkeit.

  • Depotbestand eines Künstlernachlasses mit gerahmten Arbeiten und Archivmaterial.

    Ordnung

    Individuelle Strukturen für Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen schaffen Orientierung in oft über Jahrzehnte gewachsenen Beständen: Sichtung, Ordnung und Entwicklung geeigneter Ablagesysteme sorgen dafür, dass Werke, Dokumente und Informationen miteinander in Beziehung gesetzt und wiedergefunden werden können.

  • Arbeitsraum im Atelierhaus von Tony Torrilhon in Rheinsberg mit Grafiken, Werkzeugen und Dokumentationsmaterial.

    Dokumentation

    Systematische Dokumentation von Werken und Werkgruppen: Erfasst werden Maße, Materialien, Techniken, Signaturen, Beschriftungen, Standorte sowie Werk- und Nachlassnummern. Auch ephemere, performative Arbeiten werden durch geeignete Quellen dokumentiert. Dieser Schritt bildet die Grundlage für Werkverzeichnisse, Forschungsprojekte und die langfristige Erschließung künstlerischer Bestände.

  • Digitales Werkverzeichnis von Editha Tamms-Linnemann, erstellt im Rahmen der Nachlasserschließung für den Landesverband Künstlernachlässe Brandenburg.

    Digitales Werkverzeichnis

    Konzeption, Aufbau und Pflege digitaler Werkverzeichnisse: Werke, Dokumente und begleitende Informationen werden in einer gemeinsamen Struktur zusammengeführt und miteinander verknüpft. Dazu gehören auch die Planung von Digitalisierungsprozessen sowie die Beratung zu Fotografie, Reproduktion und Datenbanklösungen. So entstehen Systeme, die Bestände langfristig erschließen und die Grundlage für ihre digitale Veröffentlichung und Sichtbarkeit bilden.

  • Wissenschaftliche Recherche und Quellenarbeit als Grundlage der Werkerschließung und Nachlassforschung.

    Wissenschaftliche Erschließung

    Recherche zu Provenienzen, Ausstellungen, Publikationen und Werkzusammenhängen: Archivmaterialien, Briefe, Zeitzeug:innengespräche, Tagebücher und viele weitere Quellen helfen dabei, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und sichtbar zu machen. Dieses Wissen fließt in Werktexte, Chronologien, Verschlagwortungen und Kontextinformationen ein und ergänzt die Dokumentation um historische, biografische und werkbezogene Perspektiven.

  • Ausstellungsansicht der Joseph-Beuys-Sammlung in der WOBAU-Galerie Magdeburg, kuratiert im Rahmen meiner Sammlungsarbeit für die CESA Collection.

    Werkvermittlung

    Dokumentation ist oft erst der Anfang. Ich begleite Projekte dabei, ihren Weg in Archive, Sammlungen, Museen und öffentliche Institutionen zu finden. Dafür entstehen Werkdossiers, Portfolioformate und begleitende Texte, die auf die jeweiligen Ansprechpartner:innen und Kontexte zugeschnitten sind. So werden Bestände sichtbarer, besser zugänglich und können langfristig in Forschung, Ausstellungen und Sammlungen eingebunden werden.